Veröffentlicht am

Neuer Allgemeiner Integrationskurs

Am 12.09.2022 start ein neuer Allgemeiner Integrationskurs in der ZBBS.
Er findet statt montags bis donnerstags von 12:15 – 15.30 Uhr. Anmeldungen sind ab sofort möglich, siehe unter https://zbbs-sh.de/deutsch-lernen

Der allgemeine Integrationskurs umfasst 700 Unterrichtseinheiten (UE). Davon sind 600 UE Deutschunterricht, hiernach erfolgt eine DTZ B1 Prüfung. Im Anschluss daran erfolgt noch der Orientierungskurs, der 100 UE umfasst und mit dem Test „Leben in Deutschland“ abschließt.

Sollte die DTZ Prüfung im ersten Versuch nicht bestanden werden, können beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge weitere 300 UE, bei vorheriger ordnungsgemäßer Teilnahme, beantragt werden. Die Integrationskurse in der ZBBS werden mit einem Stundenumfang von 20 oder 25 Stunden pro Woche angeboten.

Der Integrationskurs wird vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge gefördert. Für ALG II- und Sozialhilfeempfänger ist der Kurs kostenlos. Erwerbstätige müssen sich in der Regel mit 2,20 € pro Stunde an den Kosten beteiligen.

Veröffentlicht am

Teilnehmende für neuen Online-Informatik-Kurs gesucht!

Neuer ONLINEKurs im Projekt “InGe – Informatik für Geflüchtete” von September 2022 bis Februar 2023

Geflüchtete aus ganz Schleswig-Holstein erlangen in dem vom Wirtschaftsministerium geförderten Projekt Kenntnisse in verschiedenen Bereichen der Informatik und der Fachsprache, um ihnen einen erfolgreichen Start in die Ausbildung in der Fachinformatik oder in einen Job zu ermöglichen. Darüber hinaus erhalten die Teilnehmenden Logik- und Bewerbungstraining sowie Einzelcoaching.
Im September 2022 startet ein neuer Online-Kurs mit einzelnen Präsenztagen in Kiel. Teilnehmen können erwachsene Geflüchtete mit Arbeitsmarktzugang, mindestens B1-Niveau und einem guten logischen Verständnis. Vorkenntnisse in der Informatik sind nicht nötig.

Wir möchten besonders Frauen ermutigen, an dem Kurs teilzunehmen!

Bei Interesse bitte melden unter
https://eveeno.com/Informatik-fuer-Gefluechtete

Weitere Informationen zu den Kursen stehen auf unserer Projekte-Seite.

 

 

Veröffentlicht am

Anstimmen-Festival 6.-12. Juni

Das Anstimmen Festival – ein feministisches Pop-Up Festival – findet vom 06.06.2022 bis zum 12.06.2022 in Kiel und online statt. Das Anstimmen Festival verfolgt das Ziel, Teilnehmer:innen politisch zu bilden und das Eintreten in Diskurse zu ermöglichen. Deshalb sind alle Menschen auf dem Anstimmen Festival willkommen. Hier können wir voneinander lernen und den Stimmen  marginalisierter Gruppen unserer Gesellschaft ein Gehör verschaffen. Das Programm erstreckt sich über Vorträge, Lesungen, Diskussionsrunden, Ausstellungen, Workshops und Aktivitäten. Freut euch z.B. auf eine  Diskussionsrunde zum Thema „Feminismus und Behinderung“ und einen Vortrag von Sira Busch zum Thema „Normen, Stereotype und muskulöse Weiblich gelesene Personen “ . Die Veranstaltungen sind für alle Menschen jeden Alters zugänglich, sollen aber vor allem FLINTA+ ermutigen und ihnen Möglichkeiten aufzeigen, wie sie sich gegenDiskri minierung wehren und politisch engagieren können. Die Veranstaltungen werden digital per Zoom oder im YouTube-Stream, sowie auch analog in Kiel stattfinden.

Anmeldung:

Auf der Website des Zwischenfunken Kollektivs:
www.zwischenfunken-kollektiv.org bis zum 01.06.2022

Bis auf zwei sind alle Veranstaltungen kostenlos. Angaben dazu sind auf der Website zu finden.

06.06. – 12.06.2022
Opening-Veranstaltung 06.06.2022 19-21 Uhr

07.-12.06. : ganztägig

Veranstaltende: Zwischenfunken Kollektiv

www.zwischenfunken-kollektiv.org


Veröffentlicht am

antifaschistische Radtour am 4. Mai

zum Jahrestag der Befreiung des “Arbeitserziehungslager Nordmark” in Kiel-Hassee

Am 4. Mai 1945 wurde das „Arbeitserziehungslager Nordmark“ in Kiel-Hassee durch die britische Armee befreit. Das AEL diente der schleswig-holsteinischen Gestapo als KZ-ähnliche Haftstätte für überwiegend ausländische Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter, in der mindestens 578 Menschen zu Tode kamen.

Zu einer antifaschistischen Radtour machten sich an diesem Tag der Befreiung des Lagers ca. 30 Menschen auf den Weg zur Gedenkstätte am Russee, um an die Geschichte des Lagers zu erinnern und der Toten und Überlebenden zu gedenken.

Eckhard Colmorgen, vom Arbeitskreis zur Erforschung des Nationalsozialismus in SH (AKENS), berichtete vor Ort über die Geschichte des Lagers, die Profiteure der Zwangsarbeit, das System der Gestapo in Schleswig-Holstein sowie über die Tage der Befreiung.

Wer sich näher über das „Arbeitserziehungslager Nordmark“ informieren möchte, findet Informationen beim AKENS SH: http://www.akens.org/index.php/ael-nordmark.html oder in einem Interview mit Eckhard Colmorgen (https://www.youtube.com/watch?v=NFvQaD3iofw).

Am Sonntag, den 08.05., um 14 Uhr, findet ein weiterer Rundgang vor Ort (Gedenkort, Rendsburger Landstraße, Höhe Achterwehrer Straße bzw. Struckdieks Au) statt.

Erinnern und Gedenken – Geschichte ist mehr als Vergangenheit!

Eine gemeinsame Aktion des Projekts „Seht mal!“ der Türkischen Gemeinde Schleswig-Holstein e.V., von „Vernetzen-Unterstützen-Begleiten“ der ZBBS e.V. und vom Arbeitskreis zur Erforschung des Nationalsozialmus in SH (AKENS) im Rahmen des Initiativkreises Gedenktag 8. Mai in Schleswig-Holstein.
https://www.achter-mai-sh.de/

Veröffentlicht am

SICHERE AUFNAHME & SICHERES BLEIBEN!

Bündnispapier zur Landtagswahl Schleswig-Holstein 2022

Zahlreiche Kommunen in Schleswig-Holstein haben sich seit 2018 zu Sicheren Häfen erklärt. Ein Sicherer Hafen ist ein Ort der Aufnahme und des Ankommens für Schutzsuchende, insbesondere für jene, die unter katastrophalen Bedingungen an Europas Grenzen festsitzen. Außerdem sollte ein Sicherer Hafen Sicherheit für alle Menschen schaffen, die ganz konkret hier vor Ort leben. Sichere Häfen vermitteln eine andere Lösung für Verteilungsfragen, schaffen Handlungsmöglichkeiten und aktivieren Kommunen und Städte, sich in die Bundes- und EU-Politik einzumischen – gegen die derzeitige europäische Abschottungspolitik und für eine Willkommens- sowie Solidaritätspolitik. Damit hat das Konzept eine enorme politische Bedeutung. Eine explizite Erklärung des Landes Schleswig-Holsteins zum Sicheren Hafen lehnte die bisherige Landesregierung allerdings ab. Daher fordern wir die zukünftige Landesregierung auf, endlich zu handeln, anstatt weiterhin abzuwarten.

Wir appellieren an das Land, dass alle Menschen, die hier leben wollen, auch hierbleiben können. Obwohl für viele Fragen das Aufenthaltsrecht auf Bundesebene geändert werden muss, können die Kommunen und allen voran das Land Schleswig-Holstein schon jetzt rechtliche Spielräume nutzen, um für Menschen ein Bleiberecht zu schaffen und ihnen Sicherheit zu bieten.

Im vergangen Jahr hat Schleswig-Holstein das Abschiebegefängnis in Glückstadt eröffnet. Dessen Betrieb liegt in der Verantwortung Schleswig-Holsteins, aber auch Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg nutzen dort Plätze.  Abschiebehaft bedeutet Freiheitsentzug für Menschen, die keine Straftat begangen haben. Durch dieses Instrument erleiden Erwachsene sowie Kinder (Re-)Traumatisierungen.

In Anbetracht der Tatsache, dass Deutschland in Länder abschiebt, in denen erhebliche Gefahren durch Krieg, Folter und schärfste Diskriminierung herrschen, sind die rassistischen Instrumente der Abschiebehaft sowie Abschiebungen grundsätzlich abzulehnen. Jede*r hat ein Recht auf ein sicheres und würdevolles Leben. Das Land Schleswig-Holstein kann als positives Beispiel voran gehen, um sich für eine humanitäre Wende in der Asyl- und Migrationspolitik einzusetzen. Die neue Landesregierung sollte eine konsequent wohlwollende und humane Grundhaltung gegenüber Menschen mit unsicherem Aufenthalt einnehmen und ihr Ermessen stets so auslegen, dass auch bei der derzeitigen Gesetzeslage für alle Menschen ein Bleiberecht geschaffen wird. Landesaufnahmeprogramme sind hier zentral, um sichere Fluchtwege für alle Menschen zu schaffen. Das bereits 2021 beschlossene Aufnahmeprogramm für Afghan*innen muss erweitert und sofort umgesetzt werden. Weitere Programme müssen folgen.

Das Land muss zukünftig alle Möglichkeiten ausschöpfen, um menschenrechtsorientierte, schützende und fördernde Lebensbedingungen sowie ein gleichberechtigtes Zusammenleben für alle Menschen zu schaffen – unabhängig von Pass und Aufenthaltstitel.

Als breites zivilgesellschaftliches Bündnis fordern wir zu den Landtagswahlen am 08. Mai 2022 von der zukünftigen Landesregierung, dass

sich Schleswig-Holstein als Land zum Sicheren Hafen erklärt und dadurch kommunale
Aufnahme aktiv unterstützt. Diese Aufnahme soll zusätzlich zu gesetzlich vorgeschriebenen
Kontingenten passieren.

Menschen über sichere Fluchtwege in Schleswig-Holstein ankommen, indem weitere
Landesaufnahmeprogramme beschlossen sowie umgesetzt werden. Außerdem muss das
bereits beschlossene Programm für Afghan*innen unverzüglich realisiert und erweitert
werden, um mehr Menschen aufzunehmen.

sie sich dafür einsetzt, dass Familien selbstbestimmt zusammen leben können. Das bedeutet,
dass die Landesregierung bürokratische Hürden der Familienzusammenführung abschafft
und schnelle Verfahren ermöglicht, denn Familien gehören zusammen! Dies gilt für
biologische sowie selbstgewählte Familien.

sie sicheres Bleiben für alle Menschen ermöglicht! Damit geht einher, das Abschiebegefängnis
in Glückstadt sofort ersatzlos zu schließen und Abschiebungen zu beenden.

sie Prozesse anstößt, ein neues Gesellschaftsverständnis zu entwickeln, in dem rassistische
Strukturen in allen Bereichen abgebaut werden und in dem keine Bringschuld an
Schutzsuchende besteht.

 

Bündnispartner*innen:
Abschiebehaftberatung Hamburg
Afghanisch Deutscher Kulturverein Flensburg e.V.
Afghanischer Stammtisch Kiel
Attac Itzehoe
Attac Flensburg
Attac Kiel
Attac Lübeck
Attac Neumünster
AWO Landesverband Schleswig-Holstein e.V.
Basisgemeinde Wulfshagenerhütten
Besuchsgruppe für Menschen in Abschiebehaft Glückstadt
Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V.
Bündnis gegen Rechts Preetz
Bündnis für Demokratie und Zivilcourage Kaltenkirchen
Caritasverband für das Erzbistum Hamburg e.V. Landesstelle Schleswig-Holstein
Carl-von-Ossietzky Buchhandlung
Diakonie SH
DGB-Jugend Nord
Don’t forget Afghanistan
Embipoc Empowerment of BIPoC
Feministische Aktion Flensburg
fem.fest Flensburg
Firebird production
Flüchtlingsrat Schleswig-Holstein e.V.
Foerdeofen
Forum für Migrantinnen und Migranten in der Hansestadt Lübeck
Fremde brauchen Freunde e.V.
Freunde ohne Grenzen e.V.
Fridays for Future Eckernförde
Fridays for Future Elmshorn
Fridays for Future Flensburg
Fridays for Future Kiel
Fridays for Future Lübeck
Gegenwind – Gesellschaft für politische Bildung e.V.
Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Schleswig-Holstein
HAKI e.V.
Humanistische Union OV Lübeck
IG Metall Jugend Kiel-Neumünster
Initiative „Flensburg braucht einen Skaterpark“
Junges Feministisches Bündnis
Kampagne “Kein Abschiebegefängnis in Glückstadt und anderswo!”
Keine Bühne für Nationalsozialist*innen
Kiel hilft e.V.
Kinder go Luxor e.V.
Kindercafè Kiel e.V.
Klangbar Flensburg
Leila Flensburg
lifeline Vormundschaftsverein im Flüchtlingsrat Schleswig-Holstein e.V.
Lübecker Flüchtlingsforum e.V.
Medibüro Kiel e.V.
NABU Schleswig-Holstein e.V.
NJONUO FE MO – Frauenwege in Togo e.V.
Omas gegen Rechts Bad Segeberg
Omas gegen Rechts Henstedt-Ulzburg
Omas gegen Rechts Kiel
Omas gegen Rechts Flensburg
Omas gegen Rechts Lübeck
Omas gegen Rechts Neumünster
Omas gegen Rechts Preetz
Paritätischer Schleswig-Holstein
Pearls of Africa
Perspectives Kamerun e.V.
Refugee Law Clinic Kiel e.V.
Runder Tisch gegen Rassismus und Faschismus Kiel
SABS Integrationstraining
Sea Watch e.V.
Seebrücke Flensburg
Seebrücke Föhr
Seebrücke Kiel
Seebrücke Kreis Nordfriesland
Seebrücke Kreis Pinneberg
Seebrücke Kreis Schleswig-Flensburg
Seebrücke Lübeck
Seebrücke Neumünster
Seebrücken Schleswig-Holstein
Sinti Union Schleswig-Holstein e.V.
Solizentrum Lübeck
Sonnenblumen 2. Hand
SOS Humanity Kiel
Students for Future Flensburg
Students for Future Kiel
TPI- Traumapädagogische Initiative Flensburg e.V.
Togo Ta Alafia e.V.
ver.di Landesbezirk Nord
Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschisten e.V.
von Dorsch GmbH & Co. KG
Weltladen Rendsburg
Wohn- und Kulturprojekt Hansastraße 48
Zapata Buchladen
Zentrale Bildungs- und Beratungsstelle für Migrant*innen e.V.
Zentrum für Empowerment und Interkulturelle Kreativität

 

#leavenoonebehind

Veröffentlicht am

MiA-Kurs „Spielend Deutsch lernen – Spielkultur und Gesellschaftsspiele kennenlernen“

Migrantinnen einfach stark im Alltag“ (MiAKurse)

MiAKurse begleiten Migrantinnen beim Anund Weiterkommen in Deutschland. Die Teilnehmerinnen werden behutsam an die deutsche Sprache herangeführt. Die Lerninhalte der Kurse richten sich dabei ganz flexibel nach den Interessen und Bedürfnissen der Teilnehmerinnen.

Der Kurs „Spielend Deutsch lernen Spielkultur und Gesellschaftsspiele kennenlernen führt die Teilnehmerinnen spielerisch an die deutsche Sprache heran. Die Frauen werden so zum Sprechen ermutigt und erweitern gezielt ihren Wortschatz. In dem Kurs werden verschiedene Gesellschaftsspiele kennengelernt und typische Formulierungen in Spielsituationen erlernt.

Der Kurs findet in deutscher und im Bedarfsfall auch in englischer Sprache statt und umfasst insgesamt 34 Zeitstunden.

Spielend Deutsch lernen Spielkultur und Gesellschaftsspiele kennenlernen
Beginn: 09.05.2022, montags von 16:30 19:00 Uhr
Anmeldung: EMail miakurse@zbbs.de oder Tel. 0160/93045819
Kursort: ZEIK Zentrum für Empowerment und Interkulturelle Kreativität
Elisabethstr. 68, 24143 Kiel

Zielgruppe der MiAKurse:

Migrantinnen
mit einem in Deutschland auf Dauer angelegten Aufenthaltsstatus aus allen Ländern außerhalb
Westeuropas, Nordamerikas und Australiens
ab 16 Jahren
ohne eine in Deutschland abgeschlossene Schul oder Berufsausbildung

Asylbewerberinnen
aus Ländern mit guter Bleibeperspektive
die vor dem 1. August nach Deutschland gekommen sind
seit mindestens 3 Monaten eine Aufenthaltsgenehmigung besitzen
nicht aus einem sicheren Herkunftsland kommen und
eine der Voraussetzungen des §44 Abs. 4 Ziff. 1 AufenthG erfüllen

Zur Zielgruppe der MiAKurse gehören auch Frauen, die seit dem 24. Februar 2022 aus der Ukraine geflüchtet sind.

 
Veröffentlicht am

neue MiA – Kurse “Deutsch” und “Alltagsbewältigung”

„Migrantinnen einfach stark im Alltag“ (MiA-Kurse)
MiA-Kurse begleiten Migrantinnen beim An-und Weiterkommen in Deutschland. Die Teilnehmerinnen werden behutsam an die deutsche Sprache herangeführt und zum Sprechen ermutigt. Die Lerninhalte der Kurse richten sich dabei ganz flexibel nach den Interessen und Bedürfnissen der Teilnehmerinnen.

Der Kurs A „Deutschunterricht auch für Zweitschriftlernerinnen“ führt die Teilnehmerinnen an die
lateinische Schrift heran, sodass sie diese lesen und schreiben lernen.

Der Kurs B „Alltagsbewältigung“ beschäftigt sich mit themenspezifischen Grundlagen der deutschen Sprache.
Dazu gehören die Themen: Orientierung im Stadtteil, Aus- und Weiterbildung, Kultur und Gesellschaft in Deutschland, u.v.m.

Die Kurse finden in deutscher und im Bedarfsfall auch in englischer Sprache statt.
Jeder Kurs umfasst jeweils 34 Zeitstunden. Es werden ab Mai 2022 zwei Kurse angeboten:

Kurs A*: Deutschunterricht auch für Zweitschriftlernerinnen

Beginn: 12.05.2022, donnerstags von 16:30 —18:30 Uhr
Anmeldung: E-Mail miakurse@zbbs.de oder Tel. 0160/93045819
Kursort: Arkonastraße 1, Haus B Erdgeschoss, Raum 16 A


Kurs B* : Alltagsbewältigung

Beginn: 11.05.2022, mittwochs von 16:30 — 18:30 Uhr
Anmeldung E-Mail miakurse@zbbs.de oder Tel. 0160/93045819
Kursort: Arkonastraße 1, Haus B Erdgeschoss, Raum 16 A


Zielgruppe der MiA-Kurse:

Migrantinnen
• mit einem in Deutschland auf Dauer angelegten Aufenthaltstatus aus allen Ländern außerhalb Westeuropas, Nordamerikas und Australiens
• ab 16 Jahren
• ohne eine in Deutschland abgeschlossene Schul- oder Berufsausbildung

Asylbewerberinnen
• aus Ländern mit guter Bleibeperspektive
• die vor dem 1. August nach Deutschland gekommen sind
• seit mindestens 3 Monaten eine Aufenthaltsgenehmigung besitzen
• nicht aus einem sicheren Herkunftsland kommen und
• eine der Voraussetzungen des §44 Abs. 4 Ziff. 1 AufenthG erfüllen

Zur Zielgruppe der MiA-Kurse gehören auch Frauen, die seit dem 24. Februar 2022 aus der Ukraine geflüchtet sind.

* Kurs A: Träger ZBBS e.V.
Kurs B: Träger Eleganz Bildungsplattform e.V., in Zusammenarbeit mit der ZBBS e.V.

ein Projekt der:

In Kooperation mit:

Veröffentlicht am

Demokratiekonferenz in Kiel

Die Partnerschaft für Demokratie in Kiel lädt ein:

„SPRACHGEWALT, FAKENEWS und DEMOKRATIE“

Demokratiekonferenz in Kiel

17.5.2022
im Ratssaal der Landeshauptstadt Kiel
Altes Rathaus

18.30 Uhr Begrüßung
Grußwort

19.00 Uhr Vortrag
David Ranan:  „SPRACHGEWALT, FAKENEWS und DEMOKRATIE“
Mit Sprache wird manipuliert, Macht und Gewalt ausgeübt.
FakeNews, über Medien verbreitet, schaffen Verunsicherung.
Post Truth und Sprachgewalt sind Feinde der Demokratie.
Der Versuch uns zu täuschen ist allgegenwärtig.

20.00 Uhr Diskussion mit dem Publikum
21.00 Uhr Ende der Veranstaltung

Buchtip:

Veröffentlicht am

Onlineberatung mbeon – Erklärung auf ukrainisch und russisch

Geflüchtete Menschen aus der Ukraine haben viele Fragen und brauchen Unterstützung nach ihrer Ankunft in Deutschland. In zwei Kurzvideos stellen Paritätische MBE-Kolleg*innen die MBE (Migrationsberatung für erwachsene Zuwanderer*innen) und die mbeon App vor und gehen dabei auf mögliche Beratungsthemen und die Erreichbarkeit der MBE ein. Sie können die Videos über den Youtube-Kanal des Paritätischen aufrufen.

Die ukrainische Version finden Sie hier: https://www.youtube.com/watch?v=0izyzmVxdDc
Die russische Version finden Sie hier: https://www.youtube.com/watch?v=KrcDHw18HHI

Veröffentlicht am

Antifaschistische Radtour und Rundgang zum Jahrestag der Befreiung des “Arbeitserziehungslager Nordmark” am 04. Mai 2022 in Kiel

Das „Arbeitserziehungslager Nordmark“ der Gestapo in Kiel-Russee war ein Teil des Terrorsystems der Nationalsozialisten in Schleswig-Holstein. Am 4. Mai jährt sich die Befreiung des Lagers durch die britische Armee. Wir möchten am Tag der Befreiung des Lagers an die Geschichte des Lagers erinnern und den Toten und Überlebenden gedenken.

Um 16 Uhr wird eine Fahrradtour (4km) am Kieler Hauptbahnhof starten (Treffpunkt „Umsteiger“, Servicezentrale & Radstation) und gegen 16.30 Uhr in Russee (Rendsburger Landstraße 227, 24113 Kiel) ankommen. Es ist also sowohl möglich, an der Radtour teilzunehmen als auch direkt nach Russee zu kommen.

Eckhard Colmorgen, vom Arbeitskreis zur Erforschung des Nationalsozialismus in SH (AKENS), wird vor Ort etwas über das Lager, die Profiteure der Zwangsarbeit, das System der Gestapo in Schleswig-Holstein sowie über die Tage der Befreiung erzählen.

Wer sich vorab mit dem „Arbeitserziehungslager Nordmark“ beschäftigen will, findet Informationen beim AKENS SH: http://www.akens.org/index.php/ael-nordmark.html.

Erinnern und Gedenken – Geschichte ist mehr als Vergangenheit!

Eine gemeinsame Aktion des Projekts „Seht mal!“ der Türkischen Gemeinde Schleswig-Holstein e.V., von „Vernetzen-Unterstützen-Begleiten“ der ZBBS e.V. und vom Arbeitskreis zur Erforschung des Nationalsozialmus in SH (AKENS) im Rahmen des Initiativkreises Gedenktag 8. Mai in Schleswig-Holstein.

https://www.achter-mai-sh.de/