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Stellenausschreibung zum 01.04.2020

Wir suchen zum 01.04.2020 eine*n Mitarbeiter*in (w/m/d) in Teilzeit (19, 5 Std./Wo) für Finanzverwaltung/Personalmanagement

Ihre Aufgaben sind u. a.

  • Beantragung und Abrechnung von Fördermitteln /Projektmitteln der Stadt und des
    Landes SH
  • Erstellung von Verwendungsnachweisen nach EU- und Bundesrichtlinien
  • Erstellung und Überwachung des Liquiditätsplans des Vereins
  • Mitarbeit an der Erstellung der Einnahme-Überschuss-Rechnung des Vereins
  • Berechnung von Mitarbeitervergütungen nach Haustarif unter Berücksichtigung von
    tariflichen Vorgaben der jeweiligen Zuwendungsgeber
  • Erstellen, verlängern, ergänzen und ändern von Arbeitsverträgen unter
    Berücksichtigung der gesetzlichen Bestimmungen
  • Unterstützung der Mitarbeiter*innen bei arbeitsrechtlichen Fragen
  • Erstellen von Bescheinigungen für Ämter, Behörden, Krankenkassen etc.

Ihr Profil

  • betriebswirtschaftliche Kenntnisse (Studium BWL oder ähnlich)
  • Kenntnisse in der Beantragung und Abrechnung von Projektmitteln
  • Erfahrung im Erstellen von Verwendungsnachweisen
  • Erfahrung in der Personalverwaltung
  • Selbständiges Arbeiten
  • sehr gute EDV-Kenntnisse

Wir bieten

  • Arbeit in einem interkulturellen Team
  • selbständiges Arbeiten
  • Möglichkeiten zur Weiterbildung
  • ein an TV – L 9 b angelehntes Festgehalt

Bewerbungen von Menschen mit Migrationshintergrund sowie von Menschen mit
Behinderung sind ausdrücklich erwünscht.

Die Stelle ist befristet bis zum 31.12.2020. Eine Weiterbeschäftigung wird angestrebt.

Mehr Informationen zur Arbeit der ZBBS finden Sie hier auf unserer Homepage

Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen senden Sie bitte ausschließlich in einer PDF per Email bis zum 21.02.2020 an Mona Golla: golla@zbbs-sh.de

Für eventuelle Rückfragen wenden Sie sich bitte an
Mona Golla, Tel (0431) 667 11 51 oder Idun Hübner, Tel (0431) 200 11 56

Wir freuen uns, von Ihnen zu hören!

Das Team der ZBBS e.V.

Hier finden Sie die Stellenausschreibung als PDF-Dokument: Stellenausschreibung Finanzfachkraft

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Kirchenasyl in NRW gewaltsam aufgelöst

Die ZBBS ist fassungslos: Die Ausländerbehörde der Stadt Gelsenkirchen hat am frühen Montagmorgen (13. Januar) einen jungen Mann aus Afghanistan aus dem Kirchenasyl in den Räumlichkeiten der Evangelisch Freikirchlichen Gemeinde Gelsenkirchen-Buer geholt und am gleichen Tag abgeschoben. Mit dem Kirchenasyl sollte er vor einer Dublin-Überstellung nach Dänemark geschützt werden, denn von dort droht ihm eine anschließende Kettenabschiebung ins Herkunftsland Afghanistan.

Pastor Manuel Linke sagt: «Wir sind entsetzt über den vom BAMF angeordneten und von der Ausländerbehörde Gelsenkirchen in die Tat umgesetzten Bruch des Kirchenasyls. Wir halten als Gemeinde daran fest, dass es richtig und legitim ist, Geflüchtete durch Kirchenasyl vor einer Abschiebung zu schützen, wenn ihnen eine konkrete Gefahr droht. »

Mit diesem Fall ist es ist es zur ersten gewaltsamen Auflösung eines Kirchenasyls in NRW seit 2016 gekommen, obwohl grundsätzlich seit 1995 durch die NRW-Landesregierungen die Zusicherung gilt, dass Kirchenasyle respektiert und nicht behördlicherseits gebrochen werden sollen.

Eine ausführliche Pressemitteilung des Ökumenischen Netzwerks Asyl in der Kirche in NRW e.V. hier