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Gesucht: Laptops und Tablets für unsere Sprachkurse

Wir suchen funktionsfähige Laptops und Tablets für unsere Deutschkurs-Teilnehmer*innen. Wichtig ist, dass die Geräte eine Webcam und ein integriertes Mikrofon haben.

Unser Ziel ist, dass alle – unabhängig von ihren finanziellen Möglichkeiten – an Online-Sprachkursen teilnehmen können.

Kontakt: Alena Wewer / wewer@zbbs-sh.de /0157 33999375

Den kompletten Aufruf gibt es hier nochmal als PDF zum Download.

Aktuell: Zusätzlich zu den gebrauchten Geräten werden wir auch neue Laptops kaufen. Dazu haben wir einen Spenden-Aufruf auf Betterplace gestartet: https://betterplace.org/p92552

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Neue Kurse ab Mai im Projekt “Die Öffnung der Familie”

Unser Projekt “Die Öffnung der Familie” geht in die nächste Runde: Ab Mai starten neue Kurse für Menschen, die Arabisch, Dari/Farsi oder Tigrinya sprechen.

Weitere Infos und den aktuellen Flyer gibt es hier im Download.

Was ist “Die Öffnung der Familie?”
Im Projekt “Die Öffnung der Familie” haben 50 Teilnehmer*innen  auf Arabisch beziehungsweise Dari und Farsi über verschiedene Themen gesprochen, die für ihre Familien wichtig sind. Dazu zählen zum Beispiel das Leben in Deutschland, Bedeutung der Demokratie und Gleichberechtigung, die Rolle als Eltern, Wege der Erziehung und vieles mehr. Für viele Gespräche werden Expert*innen aus Kiel und Umgebung eingeladen.
Einige Teilnehmer*innen erzählen in dieser Slide-Show, warum die regelmäßigen Treffen für sie wichtig sind. Um unsere Teilnehmer*innen zu schützen sind ihre Namen nicht genannt bzw. abgekürzt.

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Internationale Wochen gegen Rassismus 2021

 

Die diesjährigen Internationalen Wochen gegen Rassismus finden vom 15. – 28. März 2021 statt. Das Motto heißt: “Solidarität. Grenzenlos“. Wir von der ZBBS wollen mit zwei Online-Veranstaltungen zeigen, dass Solidarität für Menschen auf beziehungsweise nach der Flucht leider eben nicht grenzenlos ist.

17.03.2021 (18 – 20 Uhr): Haft ohne Verbrechen – 100 Jahre Abschiebehaft
In der Abschiebehaft offenbart sich ungeschminkt die tödliche deutsche und europäische Abschottungspolitik. Diese rassistische Praxis stellt sicher, dass schutzsuchende Menschen, die aus Angst und Not nach Deutschland geflohen sind, gegen ihren Willen in Elend, Folter und Tod abgeschoben werden.
Weitere Informationen und Anmeldung.

22.03.2021 (18 – 20 Uhr): Fear and Fences: Violence at the European borders
For many years people who are seeking a safe home are facing daily violence at the European borders. Instead of rescue at sea, people are brought back to the open water. Violence and illegal pushbacks are normalized also along the so-called Balkan route.
Weitere Informationen und Anmeldung.

 

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Sofortiger Abschiebestopp nach Afghanistan!

96 Organisationen – auch die ZBBS- verurteilen auf’s Schärfste die geplante Abschiebung mitten im Lockdown in das Kriegs- und Krisengebiet Afghanistan.

Deutschland setzt seine monatlichen Abschiebungen nach Afghanistan auch 2021 fort. Abschiebungen in ein Land, welches 2020 schon das zweite Mal in Folge vom Institute for Economics & Peace in seinem Global Peace Index 2020 als das gefährlichste Land der Welt eingestuft wurde. Am 31. Januar 2021 hat das Auswärtige Amt Afghanistan als Gebiet mit besonders hohem Infektionsrisiko ausgewiesen und als Konsequenz seine Reise- und Sicherheitswarnungen noch weiter verschärft, da Afghanistan von COVID-19 besonders stark betroffen sei und das Gesundheitssystem den Belastungen nicht standhalte.

Im September 2020 stellte das Oberverwaltungsgericht Bremen und im Dezember 2020 auch der Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg außerdem fest, dass auch gesunde, alleinstehende Männer ohne soziales Netzwerk in Afghanistan nicht dorthin abgeschoben werden dürfen, da sie aufgrund der durch die Corona-Pandemie verschlechterten wirtschaftlichen Lage nach einer Abschiebung ihre elementarsten Bedürfnisse absehbar nicht decken können.

Ungeachtet dessen plant Deutschland am 9.2.2021 den nächsten Abschiebeflug nach Afghanistan. Während in Deutschland einerseits um jedes Leben gekämpft wird, werden andererseits Menschen in ein Covid19-Hochrisiko- und Kriegsgebiet abgeschoben und die lebensbedrohliche Situation dort wissentlich in Kauf genommen.

Die gesamte Mitteilung als PDF lesen.

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Ein gelungener Familiennachzug aus Somalia

Frau B. aus Somalia kommt im Februar 2020 erstmals zur Migrationsberatung der ZBBS. Sie ist 2019 nach Kiel gezogen. Frau B. ist verwitwet und hat vier Kinder. Sie musste sie allein in Somalia zurücklassen, da sie ihnen den gefährlichen Weg der Flucht ersparen will. Das ist sieben Jahre her.

Mit Erhalt des subsidiären Schutzstatus 2017 gibt es erstmals die Hoffnung die Kinder nach Deutschland nachholen zu können. Dank der Vorarbeit der Flüchtlingsberatung der Diakonie Altholstein, bei der Frau B. vorher angegliedert war, waren bereits wichtige Schritte in die Wege geleitet worden. Die Kinder konnten im Mai 2019 bei der Deutschen Botschaft Addis Abeba vorsprechen und ihren Visaantrag stellen. In der Zwischenzeit besuchte Frau B. einen Deutschkurs bei der ZBBS.

Im Verlauf der Familienzusammenführung kamen neben der sehr schwierigen Beschaffung der somalischen Dokumente, weitere Hürden hinzu: Die Wartezeiten auf Nachrichten von der Deutschen Botschaft sind lang, es wurde u.a. ein DNA-Gutachten gefordert. Dies bedeutete neben weiteren hohen Kosten, auch erneute Verzögerungen. Die Wartezeit auf Testtermine bei der Deutschen Botschaft in Addis Abeba ist ohnehin lang, nun kam erschwerend die Covid-Pandemie hinzu, die alles noch einmal hinauszögerte. So lag das im März 2020 in Auftrag gegebene Gutachten erst im September 2020 vor.

Zum Glück von Frau B. waren damit alle Voraussetzungen erfüllt. „Das ist keine Selbstverständlichkeit bei somalischen Familien“, sagt Anne Pfeifer, Migrationsberaterin bei der ZBBS. „Für mich ist es eine der ersten Familienzusammenführungen aus diesem Herkunftsland, die einen positiven Verlauf genommen hat.“

Es sollte dann nochmal knapp drei Monate dauern bis die Visa ausgestellt werden können. Im Januar 2021 können die vier Kinder, die jetzt zwischen 9 und 14 Jahren alt sind, in Deutschland einreisen und wieder bei ihrer Mutter sein.

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Info: Unsere Sprachkurse

Integrations- und Berufssprachkurse
Die Integrations- und Berufssprachkurse finden im Moment auf Grund der Pandemie nicht statt. Auch Kursanmeldung sind zurzeit nicht möglich.
Sobald die Kurse wieder stattfinden, melden wir uns bei allen Teilnehmer*innen.

STAFF-Kurse
Unsere STAFF-Kurse finden teilweise online bzw. im Fernunterricht statt.
Anmeldungen werden schriftlich entgegengenommen.: https://www.zbbs-sh.de/aufnahmebogen_2020/
Neue Kurse sind ab Februar/März geplant.

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Landesaufnahmeprogramm für syrische Familien verlängert

Das Landesaufnahmeprogramm Schleswig-Holstein für syrische Familien wurde zum 12. Mal verlängert. Aktuell gilt es bis zum 30.06.2021.
Gründe dafür sind der immer noch andauernde Bürgerkrieg in Syrien und die humanitären Notlagen.

Den ganzen Erlass gibt es hier im PDF zum Nachlesen.

Bei Fragen können Sie sich an eine Migrationsberatung in Ihrer Nähe wenden.

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Evakuiert die Lager – jetzt!

Im Dezember 2020 ist das Lager Lipa in Bosnien und Herzegowina abgebrannt. 1.700 Menschen müssen seitdem unter unmenschlichen Bedingungen in der Kälte ausharren. Sie sind obdachlos; einige von ihnen sind im Hungerstreik. Der Europareferent von Pro Asyl erklärt in der taz, warum die Europäische Union die Verantwortung für die schrecklichen Zustände trägt: https://taz.de/Gefluechtete-in-Bosnien-und…/!5738056/

Das Innenministerium hat vor einigen Tagen bekannt gegeben, dass Deutschland Hilfe vor Ort leisten könne, aber keine Menschen aufnehmen wolle.
Laut dem Flüchtlingsrat Schleswig-Holstein gibt es hier bei uns mindestens 900 Plätze in den Landesunterkünften. (Quelle: https://www.frsh.de/…/aufnahme-der-gefluechteten-aus…/)
Mehrere Politiker*innen, Städte und Kommunen haben sich bereit erklärt die Menschen aus Lipa aufzunehmen – darunter auch Kiel und acht weitere Sichere Häfen aus Schleswig-Holstein. Der Beauftragte für Flüchtlings-, Asyl- und Zuwanderungsfragen, Stefan Schmidt, sagt: „Gemeinsam mit den aufnahmebereiten Sicheren Häfen hoffen wir, dass die Möglichkeiten zur Unterbringung in unserem Bundesland schnell genutzt werden.“ (Quelle: https://www.landtag.ltsh.de/beauftragte/fb/presse/ )

Wir solidarisieren uns mit den Betroffenen und fordern die vollständige Evakuierung des Lagers. Deutschland kann und muss die Menschen aufnehmen und sie menschenwürdig unterbringen.

Deshalb haben wir gemeinsam mit vielen anderen Organisationen einen Appell an die deutsche Bundesregierung verfasst: Die Bundesregierung muss sofort handeln. Die Schutzsuchenden in Bosnien-Herzegowina müssen evakuiert werden. In Deutschland stehen Länder und Kommunen zur Aufnahme bereit.“

Der gesamte Appell zum Nachlesen: hier.

Wir sagen: Wir haben Platz! #LeaveNoOneBehind

 

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Bis zum nächsten Jahr

Wir verabschieden uns in die Winterferien.

Sprachkurse: Unsere Integrations- und Berufssprachkurse finden vom 14.12.2020 bis zum 08.01.2021 nicht statt.

Beratungen: Unsere Berater*innen sind ab dem 04.01.2021 bzw. ab dem 11.01.2021 wieder für Sie da. Falls Sie einen Termin vereinbaren möchten, schreiben Sie bitte eine E-Mail.

 

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»Nein zu einem Europa der Haft- und Flüchtlingslager!«

Auch wir als ZBBS haben den Appell gegen den »New Pact on Migration and Asylum« von ProAsyl unterschrieben. Hier können das jetzt auch Einzelpersonen tun:

Jetzt Appell unterschreiben!

NEIN zu einem Europa der Haft- und Flüchtlingslager!
NEIN zu der brutalen Gewalt, mit der Menschen von Europa ferngehalten werden!
NEIN zu der verzweifelten Lage von den Menschen in den Camps an den europäischen Außengrenzen!
NEIN zu Menschenrechtsverletzungen!
NEIN zum »New Pact on Migration and Asylum«!