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Stellenausschreibung zum 01.01.2022

Die Zentrale Bildungs- und Beratungsstelle für Migrant*innen in Schleswig-Holstein e.V. (ZBBS), Sophienblatt 64 A, 24114 Kiel, sucht zum 01.01.2022

eine*n Mitarbeiter*in (w/m/d) in Vollzeit (39 Std./Wo) im „Beratungsnetzwerk Alle an Bord! – Perspektive Arbeitsmarkt für Geflüchtete“

Die Stelle kann auch geteilt werden.

Ziel des Projektes ist es, durch Beratung und Coaching Geflüchtete beim Zugang zu schulischer und beruflicher Bildung sowie bei der Arbeitsaufnahme zu unterstützen. Das Beratungsnetzwerk Alle an Bord!“ vermittelt in Praktika, Ausbildung und Arbeit und berät Arbeitgeber*innen bei Fragen rund um den Arbeitsmarktzugang von Geflüchteten.

Der Standort des Projektes ist in Eutin, die Beratung findet allerdings an unterschiedlichen Orten im Kreis Plön statt. Eine eigene Mobilität und zeitliche Flexibilität sind somit Voraussetzung.


Aufgaben sind u. a.

– Beratung der Teilnehmer*Innen

– individuelles Coaching

– Erstellung von Kompetenzbilanzen

– Profiling

– Vermittlung in Schulen, schulische und betriebliche Ausbildungen, Praktika, Arbeit

– Ausbildungsbegleitung

– Netzwerk- und Gremienarbeit

Wir wünschen uns eine Kolleg*in mit einem Hochschulabschluss als Sozial- oder Diplompädagog*in oder vergleichbarem Abschluss sowie

  • Erfahrung in der Beratung von Geflüchteten und Migrant*nnen, hier besonders im Übergang Schule/Beruf
  • Fachkenntnisse zur sozial- und arbeitsrechtlichen Situation von Asylsuchenden und Migrant*innen mit Fluchterfahrung
  • Interkulturelle Kompetenz, Bereitschaft zur Eigenreflexion, Bereitschaft zur Fortbildung
  • Selbständiges Arbeiten
  • die üblichen EDV-Kenntnisse
  • Teamfähigkeit, Engagement, Empathie

Bewerbungen von Menschen mit Migrationshintergrund sind ausdrücklich erwünscht.

Die Stelle ist zunächst befristet bis zum 31.12.2024.

Es wird ein an TV-L West angelehntes Festgehalt gezahlt.

Mehr Informationen zur Arbeit der ZBBS und des Projektes auf www.zbbs-sh.de sowie www.alleanbord-sh.de

Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen senden Sie bitte ausschließlich in einer PDF

per eMail bis zum 19.12.2021 an

schmiedgen@zbbs-sh.de

Für eventuelle Rückfragen wenden Sie sich bitte an

Peter Schmiedgen, Tel: 015224578395

Wir freuen uns, von Ihnen zu hören!

Das Team der ZBBS e.V.

Veröffentlicht am: 08.12.2021

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Malala und Faces Of Change

Unser Stück über die Kinder- und Frauenrechtsaktivistin Malala, die sich den Taliban mutig entgegenstellte, ist leider aktueller denn je. Seitdem die Taliban in Afghanistan die Macht übernommen haben, werden dort Frauen entrechtet, bedroht und eingesperrt.
Deshalb laden wir am Freitag, 17. Dezember zu einem besonderen Themenabend ein.
Im Anschluss an unsere »Malala«-Vorstellung, präsentiert Kiels erste Playback-Theatergruppe Faces of Change die Geschichte der Afghanin Narges, der kürzlich die Flucht aus Afghanistan nach Deutschland gelang. Begleitet von Musik und improvisierten Szenen, erzählt Shamsia Azarmehr die bewegende Geschichte ihrer geflohenen Schwester. Anschließend möchten wir uns in einem Nachgespräch mit euch, unserer Schauspielerin Patricia Windhab und dem multikulturellen Ensemble von Faces of Change austauschen.

17.12.21 um 19.30 Uhr im Werftparktheater

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ZEIK Talk “Miteinander Reden” im Dezember (online)

Wollt ihr eure Deutschkenntnisse anwenden? Habt ihr Lust mit anderen Leuten auf Deutsch zu sprechen? Dann meldet euch per E-Mail an: zeiktalk@zeik-kiel.de oder scannt an den genannten Terminen unseren QR-Code!

Wir möchten einen Raum schaffen, in dem ihr miteinander ins Gespräch kommen könnt. Die Online-Treffen sind auch im Dezember immer donnerstags!

Ihr könnt nicht an allen Treffen teilnehmen oder ihr möchtet nur 1x mitmachen? Kein Problem! Wir freuen uns auf euch!

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Start der Anmeldungen für neuen Informatik-Kurs

Ab März 2022 neuer Kurs im Projekt “InGe – Informatik für Geflüchtete” in Präsenz – mit Kinderbetreuung.

Seit September erlangen Geflüchtete aus ganz Schleswig-Holstein in dem vom Wirtschaftsministerium geförderten Projekt Kenntnisse in verschiedenen Bereichen der Informatik und der Fachsprache, um ihnen einen erfolgreichen Start in die Ausbildung in der Fachinformatik oder in einen Job zu ermöglichen. Darüber hinaus erhalten die Teilnehmenden Logik- und Bewerbungstraining sowie Einzelcoaching.

Im März 2022 startet ein neuer Kurs in Präsenz im ZEIK in Kiel. Teilnehmen können erwachsene Geflüchtete mit Arbeitsmarktzugang, mindestens B1-Niveau und einem guten logischen Verständnis. Vorkenntnisse in der Informatik sind nicht nötig.
Wir möchten besonders Frauen ermutigen, an dem Kurs teilzunehmen. Für nicht schulpflichtige Kinder wird es eine Kinderbeaufsichtigung geben.
Bei Interesse bitte melden unter https://eveeno.com/Informatik-fuer-Gefluechtete

Weitere Informationen zu den Kursen stehen auf unserer Projekte-Seite.

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Veranstaltungsreihe im Oktober und November: Kulturwochen Syrien

Im Oktober und November finden zum zweiten Mal die Kulturwochen statt. Diesmal mit dem Fokus auf Syrien. Das Projekt „Kulturwochen – Der andere Blick“ bietet ein vielfältiges Veranstaltungsprogramm in der Landeshauptstadt Kiel und darüber hinaus, gibt facettenreiche Einblicke in das Land Syrien und lädt ein, den eigenen Blick zu erweitern.

Das Programm

Ausstellungen, Filme, Musik, Theater, Vorträgen und Diskussionen bieten Raum für Austausch und schaffen Solidarität.

Die Kulturwochen starten dieses Jahr am 09. Oktober mit einer Comedy-Show von Omar Meslmani.  Er ist Deutscher – und Syrer. In seinem Comedy-Programm macht er Witze über beide Welten. Im Anschluss gibt der syrisch-palästinensischer Komponist, Oud-Spieler und Performer aus Kiel Momen Shaweesh ein Konzert. Seine Musik verbindet unterschiedliche Stile – vom traditionellen Bilad al-Sham zu Pop, Fusion, Hip-Hop, Jazz und elektronischen Klänge.

Drei Ausstellungen begleiten die Kulturwochen und können über einen längeren Zeitraum an verschiedenen Orten in Kiel betrachtet werden. Die Ausstellung „Von Herzen, aus Idlib“ wird am 10. Oktober in der Kirche Sankt Nikolai zu Kiel eröffnet. Sie zeigt Momentaufnahmen und Geschichten aus dem zerstörten Syrien. Grundlage ist das bewegende Fototagebuch des syrischen Fotografen Tim Alsiofi. In außergewöhnlichen Bildern zeigt et nicht nur das Grauen des Krieges, seine Fotografien und Texte erzählen ebenso von der Schönheit und der Freude am Leben.

Das komplette Programm und alle wichtigen Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen finden Sie online auf  www.kulturwochen-kiel.de/programm/.

Die aktuellen Hygienemaßnahmen zur Eindämmung der COVID-19-Pandemie werden bei allen Veranstaltungen eingehalten.

Wie kam es zu dem Projekt?

Im Jahr 2015 kamen viele Geflüchtete in der Stadt Kiel an. Auch wenn die mediale Aufmerksamkeit abgenommen hat, kommen weitere Menschen in die Landeshauptstadt. Eine Vielzahl der Menschen hat in Kiel ein neues zu Hause gefunden. Integration ist dabei Schlüssel, um diesen Menschen ein Ankommen in Kiel zu erleichtern. Auf der anderen Seite gibt es eine Vielzahl von Bürger*innen, die kaum Berührungspunkte mit Menschen aus anderen Herkunftsländern haben. Besonders in einer Zeit, in der Meinungen sich polarisieren und unsere Demokratie einen Rechtsruck erfährt, sind persönliche Begegnungen und gegenseitiges Verständnis wichtig. Deshalb will das Projekt „Kulturwochen – Der andere Blick“ eine Plattform bieten, um Perspektiven zu wechseln und Begegnungen zu ermöglichen.

Das Projekt wird von der Zentralen Bildungs- und Beratungsstelle für Migrant*innen Schleswig-Holstein in Kooperation mit der Heinrich-Böll-Stiftung Schleswig-Holstein koordiniert. Ein breites Netzwerk aus Partner*innen gestaltet mit uns das vielfältige Veranstaltungsprogramm.

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Bericht: Besuch der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück

Vom 27. bis 29. August fand die Abschlussreise des Projektes “All In” statt. Gemeinsam mit Teilnehmer*innen aus dem Projekt “Die Öffnung der Familie” wurde die Mahn- und Gedenkstätte des Frauen-Konzentrationslagers Ravensbrück besucht. Manal macht zurzeit ein Praktikum in der ZBBS und hat über ihre Eindrücke geschrieben, die sie in Ravensbrück gesammelt hat:

Zuerst dachte ich, es sei ein Ausflug zu einer archäologischen Stätte oder einem Museum für historische Antiquitäten, um die Erinnerungen an die Geschichte wieder aufleben zu lassen. Vorher habe ich aus meiner Neugierde im Internet ein wenig über diesen Ort gelesen und mir wurde klar, dass es das größte Frauengefängnis der Nazizeit war. Das NS- Regime inhaftierte Frauen, die politisch aktiv waren, sich gegen seine Herrschaft stellten. Auch die Frauen, die Verbrechen begangen hatten, wurden in dieses Gefängnis überführt und sie blieben dort ohne Gerichtsverfahren und wurden nie freigelassen. Die Frauen in diesem Gefängnis wurden den entsetzlichsten Formen von Folter und Menschenrechtsverletzungen ausgesetzt, da ihnen ihre minimalen Rechte auf die Würde, Leben und Essen beraubt wurden. Das habe ich im Internet gelesen und dachte, dass dieses Gefängnis in Bezug auf Behandlung und Folter wie andere Gefängnisse im Rest der Welt ist. Aber es war ein Schock, als wir in Ravensbrück ankamen, wo uns ein Mitarbeiter die ganze Geschichte der Haftanstalt erzählte und mit uns ausführlich über die Teile des Gefängnisses sprach.

Die weiblichen Häftlinge mussten schon beim Aufwachen leiden, um sich das Gesicht zu waschen. Die Zahl der Häftlinge war sehr groß, es gab nur ein rundes Waschbecken und die Frauen mussten kämpfen, um an das Waschbecken zu gelangen. Es gab auch ein Freibad zum Duschen, in dem die Häftlinge gemeinsam duschten. Die Frauen durften nur selten duschen. Sie blieben lange ohne Dusche und ihre Kleidung schmutzig und ihre Gerüche wurden sehr unangenehm.

Außerdem schickte das Nazi-Regime die Häftlinge zu privaten Firmen und auf Bauernhöfen, damit die Häftlinge bei ihnen die schwierige Arbeit durchführen. Das NS-Regime betrachtete dieses Lager auch als Abschreckungsmittel für einen bestimmten Personenkreis, der an eine Rebellion gegen seine Regime denken könnte. Daher versuchte das NS-Regime, die Gefangenen mit den schlimmsten Foltermethoden zu behandeln, wo ihnen ihre Menschlichkeit und Würde geraubt wurde. Continuer la lecture de « Bericht: Besuch der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück »

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Schafft sichere Fluchtwege aus Afghanistan – jetzt!

Viele Menschen in Afghanistan sind in Lebensgefahr. Jede*r der*die das Land verlassen möchte, muss dies tun können. Daher appellieren wir an die deutsche Bundesregierung und die Europäische Union: Schafft sichere Fluchtwege aus Afghanistan – jetzt!
#LeaveNoOneBehind
#Kabulluftbruecke

 

Aktuelles:
Unser Vorstandsmitglied, Reinhard Pohl, hält Vorträge zum Thema “Flucht aus Afghanistan”. Dabei informiert er über Möglichkeiten zum Familiennachzug, den Umgang mit abgelehnten Asylanträgen und wie aus einer Duldung eine Aufenthaltserlaubnis werden kann.
Die Vorträge finden am 22. und 28. September jeweils um 18 Uhr statt.
Anmeldungen bitte an: reinhard.pohl(at)gegenwind.info
Weitere Informationen im PDF zum Download.

Jetzt die Petition von ProAsyl unterschreiben: “Retten statt Reden. Weitere Aufnahme JETZT!
Hier der Link zur Webseite.

Aktuelle Informationen zur Ausreise bzw. Evakuierung aus Afghanistan seit Machtübernahme durch die Taliban auf der Seite des Flüchtlingsrates Schleswig-Holstein: https://www.frsh.de/artikel/ausreise-aus-afghanistan/

Wir sind  offizielle Unterstützerin der Kampagne auf kabulluftbruecke.de. Dort könnt ihr automatisch eine E-Mail an eure Bundestagsabgeordneten schicken und sie auffordern sichere Fluchtwege aus Afghanistan zu schaffen.

Zusammen müssen wir den Druck auf unsere Regierung erhöhen: Falls ihr euren Kieler Bundestagsabgeordneten einen Brief schicken möchtet, findet ihr hier vorgefertigte Schreiben zum Downloaden und Ausdrucken.

 

Vergangene Aktionen:

Am Donnerstag, 26.08.2021, stehen wir von 9 bis 13 Uhr auf dem Blücherplatz in Kiel und sammeln wieder Unterschriften für unsere Petition “Schafft sichere Fluchtwege aus Afghanistan – Jetzt!”.

Gemeinsam mit vielen Kieler Organisationen, Verbänden etc. rufen wir zur Kundgebung am 19.08. auf:
LUFTBRÜCKE SOFORT – Kundgebung zur Solidarität mit Afghan*innen
Donnerstag, 19.08.21, 19Uhr auf dem Kieler Rathausplatz

Seit letzter Woche waren die Taliban auf Vormarsch und haben mittlerweile Afghanistan komplett unter Kontrolle. Es ist ein Wettlauf gegen die Zeit, Menschen jetzt sofort vor den brutalen Extremisten der Taliban zu retten – bevor es zu spät ist. Die deutsche Bundesregierung hat versagt, die Menschen vor den Taliban zu schützen. Afghanistan war und ist nicht sicher. Alle, die das Land verlassen möchten, müssen dies tun können. Es geht jetzt um Menschen und nicht um Papiere und Grenzen!
Deswegen rufen wir zur Kundgebung auf und appellieren an die deutsche Bundesregierung, sichere Fluchtwege aus Afghanistan zu schaffen!
Noch vor ein paar Monaten hieß es von der Bundesregierung “Wir lassen niemanden zurück”. Jetzt sind alle Afghan*innen, die sich für ein friedliches und demokratisches Afghanistan eingesetzt haben, in akuter Lebensgefahr. Deutschland muss gefährdete Menschen schützen und sofort evakuieren. Hierzu gehören die Ortskräfte deutscher Ministerien und Subunternehmen, Organisationen sowie deutscher bzw. deutsch finanzierter NGOs und Stiftungen inklusive ihrer Familien; Journalist*innen, die für deutsche Medien gearbeitet oder sich ihn ihnen kritisch geäußert haben; Wissenschaftler*innen, die in Deutschland studiert oder geforscht haben; Frauenrechts- und Menschenrechtsverteidiger*innen, Autor*innen, Künstler*innen, Sportler*innen sowie Angehörige religiöser, ethnischer und sexueller Minderheiten. Hinzu kommen Familienangehörige von in Deutschland lebenden Afghan*innen, die zum Teil bereits seit Jahren auf Visa zum Familiennachzug warten.


Deswegen fordern wir von der Bundesregierung:
1. Sofortige Einrichtung einer Luftbrücke, um akut gefährdete Menschen und ihre Familien nach Deutschland zu holen
2. Schutz und Aufnahmeprogramme für alle Afghan*innen, die von den Taliban verfolgt werden
3. Direkte Aufnahme der Menschen aus Afghanistan durch die bereitstehenden Länder und Kommunen in Deutschland ermöglichen
4. Die Einrichtung von sicheren Fluchtwege für alle Menschen, die das Land verlassen wollen
5. Sicherheit und dauerhaftes Bleiberecht für afghanische Menschen, die in Deutschland leben und kommen werden
Als solidarische Gesellschaft müssen wir jetzt Druck aufbauen und zeigen: Wir lassen keinen Menschen zurück! Wir stehen an der Seite der afghanischen Menschen! Deswegen gehen wir in ganz Deutschland und Europa auf die Straßen und sagen laut und klar: Holt die Menschen raus, baut eine Luftbrücke nach Deutschland – Sichere Fluchtwege für alle!

#luftbrückejetzt #kabulluftbruecke #leavenoonbehind

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Gartentage für Frauen (und ihre Kinder)

Wir treffen uns, um gemeinsam zu bauen und zu pflanzen, zu kochen und zu essen und um Spaß zu haben! Eure Kinder werden direkt im Garten betreut.

Wer? 10 Frauen – egal welchen Alters oder welcher Herkunft

Wann? vom 26. bis zum 30. Juli,
jeweils von 10 – 14 Uhr

Wo? im Interkulturellen Garten Kiel, Sport und Begegnungspark Gaarden (Blaupark)

Anmeldung bis zum 19.07.
bei Theresa: 0151 54775335