Positionspapier zur Anerkennung frauenspezifischer Fluchtgründe jetzt unterstützen!
Der Runde Tisch Deutschland gegen FGM/C (Female Genital Mutilation_Cutting), hat ein Positionspapier entwickelt, das an politische Entscheidungsträger*innen übergeben werden soll.
Darin wird die Bundesregierung aufgefordert, frauenspezifische Fluchtgründe konsequent anzuerkennen und betroffene Frauen und Mädchen besser zu schützen.
- Anerkennung frauenspezifischer Fluchtgründe
Alle frauenspezifischen Formen von Gewalt gegen Frauen als Fluchtgründe anerkennen. - Sensibilität bei Anhörung und Begutachtung
Von FGM_C betroffene und bedrohte Frauen und Mädchen dürfen nur von zu FGM_C geschultem weiblichem Fachpersonal beim Bundesamt angehört werden. - Schutz für Mädchen vor FGM_C
Offizielle Informationsmaterialien zur Prävention von FGM/C sowie zum Gesundheits- und Rechtssystem müssen bereitgestellt werden. Die bereits vorhandenen U- und J-Untersuchungen sind zu nutzen. - Sensibilisierung und Qualifizierung
Qualifizierung und Sensibilisierung von Fachkräften im medizinischen und im Rechtsbereich. - Sichere Unterbringung
Eine traumasensible Unterbringung sowie eine flächendeckende medizinische Versorgung dieser vulnerablen Gruppe. - Schutz vor illegalen Pushbacks und weiterer Gewalt durch Dublin-Verfahren
Illegale Pushbacks an den europäischen Außengrenzen sowie Dublin-Verfahren für Frauen und Mädchen, die von geschlechtsspezifischer Gewalt betroffen oder bedroht sind, sind zu beenden.
Das Positionspapier kann durch Einzelpersonen und durch Organisationen (mit Logo) unterstützt werden.
Schnelle Unterzeichnung über QR-Code im Slide.
Je mehr Menschen und Organisationen unterzeichnen, desto größer der politische Druck.
Mitzeichnung noch bis 20.02.26 möglich – die Frist ist kurz, aber genau deshalb zählt jetzt jede Unterstützung.
Infos & Unterzeichnung:
https://www.kutairi.de/runder-tisch-deutschland-gegen-fgm_c-online/positionspapier/
Short-URL: https://t1p.de/fgm_c
Die ZBBS unterstützt die Forderungen und hat den Aufruf unterzeichnet.
