Nûjen

Posted on

Veranstaltungsreihe im Oktober und November: Kulturwochen Syrien

Im Oktober und November finden zum zweiten Mal die Kulturwochen statt. Diesmal mit dem Fokus auf Syrien. Das Projekt „Kulturwochen – Der andere Blick“ bietet ein vielfältiges Veranstaltungsprogramm in der Landeshauptstadt Kiel und darüber hinaus, gibt facettenreiche Einblicke in das Land Syrien und lädt ein, den eigenen Blick zu erweitern.

Das Programm

Ausstellungen, Filme, Musik, Theater, Vorträgen und Diskussionen bieten Raum für Austausch und schaffen Solidarität.

Die Kulturwochen starten dieses Jahr am 09. Oktober mit einer Comedy-Show von Omar Meslmani.  Er ist Deutscher – und Syrer. In seinem Comedy-Programm macht er Witze über beide Welten. Im Anschluss gibt der syrisch-palästinensischer Komponist, Oud-Spieler und Performer aus Kiel Momen Shaweesh ein Konzert. Seine Musik verbindet unterschiedliche Stile – vom traditionellen Bilad al-Sham zu Pop, Fusion, Hip-Hop, Jazz und elektronischen Klänge.

Drei Ausstellungen begleiten die Kulturwochen und können über einen längeren Zeitraum an verschiedenen Orten in Kiel betrachtet werden. Die Ausstellung „Von Herzen, aus Idlib“ wird am 10. Oktober in der Kirche Sankt Nikolai zu Kiel eröffnet. Sie zeigt Momentaufnahmen und Geschichten aus dem zerstörten Syrien. Grundlage ist das bewegende Fototagebuch des syrischen Fotografen Tim Alsiofi. In außergewöhnlichen Bildern zeigt et nicht nur das Grauen des Krieges, seine Fotografien und Texte erzählen ebenso von der Schönheit und der Freude am Leben.

Das komplette Programm und alle wichtigen Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen finden Sie online auf  www.kulturwochen-kiel.de/programm/.

Die aktuellen Hygienemaßnahmen zur Eindämmung der COVID-19-Pandemie werden bei allen Veranstaltungen eingehalten.

Wie kam es zu dem Projekt?

Im Jahr 2015 kamen viele Geflüchtete in der Stadt Kiel an. Auch wenn die mediale Aufmerksamkeit abgenommen hat, kommen weitere Menschen in die Landeshauptstadt. Eine Vielzahl der Menschen hat in Kiel ein neues zu Hause gefunden. Integration ist dabei Schlüssel, um diesen Menschen ein Ankommen in Kiel zu erleichtern. Auf der anderen Seite gibt es eine Vielzahl von Bürger*innen, die kaum Berührungspunkte mit Menschen aus anderen Herkunftsländern haben. Besonders in einer Zeit, in der Meinungen sich polarisieren und unsere Demokratie einen Rechtsruck erfährt, sind persönliche Begegnungen und gegenseitiges Verständnis wichtig. Deshalb will das Projekt „Kulturwochen – Der andere Blick“ eine Plattform bieten, um Perspektiven zu wechseln und Begegnungen zu ermöglichen.

Das Projekt wird von der Zentralen Bildungs- und Beratungsstelle für Migrant*innen Schleswig-Holstein in Kooperation mit der Heinrich-Böll-Stiftung Schleswig-Holstein koordiniert. Ein breites Netzwerk aus Partner*innen gestaltet mit uns das vielfältige Veranstaltungsprogramm.

Posted on

Bericht: Besuch der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück

Vom 27. bis 29. August fand die Abschlussreise des Projektes “All In” statt. Gemeinsam mit Teilnehmer*innen aus dem Projekt “Die Öffnung der Familie” wurde die Mahn- und Gedenkstätte des Frauen-Konzentrationslagers Ravensbrück besucht. Manal macht zurzeit ein Praktikum in der ZBBS und hat über ihre Eindrücke geschrieben, die sie in Ravensbrück gesammelt hat:

Zuerst dachte ich, es sei ein Ausflug zu einer archäologischen Stätte oder einem Museum für historische Antiquitäten, um die Erinnerungen an die Geschichte wieder aufleben zu lassen. Vorher habe ich aus meiner Neugierde im Internet ein wenig über diesen Ort gelesen und mir wurde klar, dass es das größte Frauengefängnis der Nazizeit war. Das NS- Regime inhaftierte Frauen, die politisch aktiv waren, sich gegen seine Herrschaft stellten. Auch die Frauen, die Verbrechen begangen hatten, wurden in dieses Gefängnis überführt und sie blieben dort ohne Gerichtsverfahren und wurden nie freigelassen. Die Frauen in diesem Gefängnis wurden den entsetzlichsten Formen von Folter und Menschenrechtsverletzungen ausgesetzt, da ihnen ihre minimalen Rechte auf die Würde, Leben und Essen beraubt wurden. Das habe ich im Internet gelesen und dachte, dass dieses Gefängnis in Bezug auf Behandlung und Folter wie andere Gefängnisse im Rest der Welt ist. Aber es war ein Schock, als wir in Ravensbrück ankamen, wo uns ein Mitarbeiter die ganze Geschichte der Haftanstalt erzählte und mit uns ausführlich über die Teile des Gefängnisses sprach.

Die weiblichen Häftlinge mussten schon beim Aufwachen leiden, um sich das Gesicht zu waschen. Die Zahl der Häftlinge war sehr groß, es gab nur ein rundes Waschbecken und die Frauen mussten kämpfen, um an das Waschbecken zu gelangen. Es gab auch ein Freibad zum Duschen, in dem die Häftlinge gemeinsam duschten. Die Frauen durften nur selten duschen. Sie blieben lange ohne Dusche und ihre Kleidung schmutzig und ihre Gerüche wurden sehr unangenehm.

Außerdem schickte das Nazi-Regime die Häftlinge zu privaten Firmen und auf Bauernhöfen, damit die Häftlinge bei ihnen die schwierige Arbeit durchführen. Das NS-Regime betrachtete dieses Lager auch als Abschreckungsmittel für einen bestimmten Personenkreis, der an eine Rebellion gegen seine Regime denken könnte. Daher versuchte das NS-Regime, die Gefangenen mit den schlimmsten Foltermethoden zu behandeln, wo ihnen ihre Menschlichkeit und Würde geraubt wurde. Continue reading “Bericht: Besuch der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück”

Posted on

Schafft sichere Fluchtwege aus Afghanistan – jetzt!

Viele Menschen in Afghanistan sind in Lebensgefahr. Jede*r der*die das Land verlassen möchte, muss dies tun können. Daher appellieren wir an die deutsche Bundesregierung und die Europäische Union: Schafft sichere Fluchtwege aus Afghanistan – jetzt!
#LeaveNoOneBehind
#Kabulluftbruecke

 

Aktuelles:
Unser Vorstandsmitglied, Reinhard Pohl, hält Vorträge zum Thema “Flucht aus Afghanistan”. Dabei informiert er über Möglichkeiten zum Familiennachzug, den Umgang mit abgelehnten Asylanträgen und wie aus einer Duldung eine Aufenthaltserlaubnis werden kann.
Die Vorträge finden am 22. und 28. September jeweils um 18 Uhr statt.
Anmeldungen bitte an: reinhard.pohl(at)gegenwind.info
Weitere Informationen im PDF zum Download.

Jetzt die Petition von ProAsyl unterschreiben: “Retten statt Reden. Weitere Aufnahme JETZT!
Hier der Link zur Webseite.

Aktuelle Informationen zur Ausreise bzw. Evakuierung aus Afghanistan seit Machtübernahme durch die Taliban auf der Seite des Flüchtlingsrates Schleswig-Holstein: https://www.frsh.de/artikel/ausreise-aus-afghanistan/

Wir sind  offizielle Unterstützerin der Kampagne auf kabulluftbruecke.de. Dort könnt ihr automatisch eine E-Mail an eure Bundestagsabgeordneten schicken und sie auffordern sichere Fluchtwege aus Afghanistan zu schaffen.

Zusammen müssen wir den Druck auf unsere Regierung erhöhen: Falls ihr euren Kieler Bundestagsabgeordneten einen Brief schicken möchtet, findet ihr hier vorgefertigte Schreiben zum Downloaden und Ausdrucken.

 

Vergangene Aktionen:

Am Donnerstag, 26.08.2021, stehen wir von 9 bis 13 Uhr auf dem Blücherplatz in Kiel und sammeln wieder Unterschriften für unsere Petition “Schafft sichere Fluchtwege aus Afghanistan – Jetzt!”.

Gemeinsam mit vielen Kieler Organisationen, Verbänden etc. rufen wir zur Kundgebung am 19.08. auf:
LUFTBRÜCKE SOFORT – Kundgebung zur Solidarität mit Afghan*innen
Donnerstag, 19.08.21, 19Uhr auf dem Kieler Rathausplatz

Seit letzter Woche waren die Taliban auf Vormarsch und haben mittlerweile Afghanistan komplett unter Kontrolle. Es ist ein Wettlauf gegen die Zeit, Menschen jetzt sofort vor den brutalen Extremisten der Taliban zu retten – bevor es zu spät ist. Die deutsche Bundesregierung hat versagt, die Menschen vor den Taliban zu schützen. Afghanistan war und ist nicht sicher. Alle, die das Land verlassen möchten, müssen dies tun können. Es geht jetzt um Menschen und nicht um Papiere und Grenzen!
Deswegen rufen wir zur Kundgebung auf und appellieren an die deutsche Bundesregierung, sichere Fluchtwege aus Afghanistan zu schaffen!
Noch vor ein paar Monaten hieß es von der Bundesregierung “Wir lassen niemanden zurück”. Jetzt sind alle Afghan*innen, die sich für ein friedliches und demokratisches Afghanistan eingesetzt haben, in akuter Lebensgefahr. Deutschland muss gefährdete Menschen schützen und sofort evakuieren. Hierzu gehören die Ortskräfte deutscher Ministerien und Subunternehmen, Organisationen sowie deutscher bzw. deutsch finanzierter NGOs und Stiftungen inklusive ihrer Familien; Journalist*innen, die für deutsche Medien gearbeitet oder sich ihn ihnen kritisch geäußert haben; Wissenschaftler*innen, die in Deutschland studiert oder geforscht haben; Frauenrechts- und Menschenrechtsverteidiger*innen, Autor*innen, Künstler*innen, Sportler*innen sowie Angehörige religiöser, ethnischer und sexueller Minderheiten. Hinzu kommen Familienangehörige von in Deutschland lebenden Afghan*innen, die zum Teil bereits seit Jahren auf Visa zum Familiennachzug warten.


Deswegen fordern wir von der Bundesregierung:
1. Sofortige Einrichtung einer Luftbrücke, um akut gefährdete Menschen und ihre Familien nach Deutschland zu holen
2. Schutz und Aufnahmeprogramme für alle Afghan*innen, die von den Taliban verfolgt werden
3. Direkte Aufnahme der Menschen aus Afghanistan durch die bereitstehenden Länder und Kommunen in Deutschland ermöglichen
4. Die Einrichtung von sicheren Fluchtwege für alle Menschen, die das Land verlassen wollen
5. Sicherheit und dauerhaftes Bleiberecht für afghanische Menschen, die in Deutschland leben und kommen werden
Als solidarische Gesellschaft müssen wir jetzt Druck aufbauen und zeigen: Wir lassen keinen Menschen zurück! Wir stehen an der Seite der afghanischen Menschen! Deswegen gehen wir in ganz Deutschland und Europa auf die Straßen und sagen laut und klar: Holt die Menschen raus, baut eine Luftbrücke nach Deutschland – Sichere Fluchtwege für alle!

#luftbrückejetzt #kabulluftbruecke #leavenoonbehind

Posted on

Neu: InGe – Informatik für Geflüchtete

Im September 2021 startet das Projekt „InGe – Informatik für Geflüchtete“.

In der Informatik gibt es weiterhin einen großen Fachkräftemangel. Gleichzeitig finden viele Geflüchtete keinen Ausbildungsplatz in diesem zukunftsorientierten Berufsfeld, da sie nicht über die von den Arbeitgeber*innen gewünschten Vorerfahrungen verfügen und Kommunikationsprobleme befürchtet werden.

Das Projekt soll die Chancen der Geflüchteten auf einen Praktikums- und Ausbildungsplatz in der Fachinformatik erhöhen. Die Teilnehmenden können in diesem Kurs Kenntnisse für einen erfolgreichen Start in die Ausbildung erlangen, ihr Talent aber auch erst einmal ausprobieren, um unnötige Abbrüche zu vermeiden. Geflüchtete, die Informatik in ihren Herkunftsländern studiert haben, erhalten praktische Erfahrungen und erhöhen so ihre Chancen auf einen Arbeitsplatz.

Weitere Informationen zu den Kursen stehen auf unserer Projekte-Seite.

 

Posted on

Gartentage für Frauen (und ihre Kinder)

Wir treffen uns, um gemeinsam zu bauen und zu pflanzen, zu kochen und zu essen und um Spaß zu haben! Eure Kinder werden direkt im Garten betreut.

Wer? 10 Frauen – egal welchen Alters oder welcher Herkunft

Wann? vom 26. bis zum 30. Juli,
jeweils von 10 – 14 Uhr

Wo? im Interkulturellen Garten Kiel, Sport und Begegnungspark Gaarden (Blaupark)

Anmeldung bis zum 19.07.
bei Theresa: 0151 54775335

Posted on

Steigender Bedarf, sichtbare Erfolge und trotzdem droht die Kürzung des Programms

Aktionstag der „Migrationsberatung für erwachsene Zuwanderer“

Unsere Beraterinnen der MBE: Ute Afane und Maria Skoruppa (von links nach rechts).

Menschen, die ein neues Leben in Deutschland beginnen, stehen oft vor wichtigen Fragen und Entscheidungen für ihre persönliche Zukunft: Wo und wie kann ich Deutsch lernen und/ oder mit meiner im Ausland erworbenen Ausbildung in Deutschland arbeiten? Wie funktioniert das System in Deutschland und welche Rechte habe ich? Wie kommuniziere ich mit den Behörden oder kann meine Familie nachholen?

Seit der Einführung des Zuwanderungsgesetzes 2005 gibt es deshalb die „Migrationsberatung für erwachsene Zuwanderer“ ab 27 Jahren, kurz MBE, begleitend zu den Integrationskursen auch bei uns in der ZBBS. Die Beratung leistet einen wichtigen Beitrag für die soziale, ökonomische, kulturelle und politische Teilhabe der Migrant*innen. Viele, die in der ZBBS an einem Deutschkurs teilnehmen, waren schon mal mit einem Anliegen in der MBE.

Der Beratungsbedarf steigt enorm. Im letzten Jahr betreuten unsere Kolleginnen Ute Afane und Maria Skoruppa 400 Klient*innen, etwa doppelt so viele wie vor drei Jahren. Trotzdem soll das Programm rapide gekürzt werden. „Wenn 2023 deutlich weniger Geld für die MBE zur Verfügung steht, wird es unmöglich sein den vielen Anfragen gerecht zu werden“, befürchtet Ute Afane. Continue reading “Steigender Bedarf, sichtbare Erfolge und trotzdem droht die Kürzung des Programms”

Posted on

Die ZBBS-Summer-School

Die  ZBBS e.V. bietet in den Sommerferien (21.06. bis 30.07.2021) eine „Summer-School“ an. Das Angebot richtet sich an junge Geflüchtete (18 bis 27 Jahre) in Kiel.  Wir organisieren Lerngruppen für verschiedene Fächer wie zum Beispiel Mathe, Deutsch oder Englisch.

Die Kurse finden als Intensivkurse oder neben dem Beruf oder Ausbildung z.B. einmal wöchentlich statt.

Diese Kurse stehen bereits fest:

Deutsch A2 zu B1
Start: 29.06.2021 / Ende: 09.07.2021
Kurszeiten: Dienstags, Donnerstags und Freitags, 9-12 Uhr
Kursort: ZBBS e.V. Sophienblatt 64a (3. Etage), 24114 Kiel 

Mathematik Grundkurs
Start: 28.06.2021 / Ende: 07.07.2021
Kurszeiten: Montags und Mittwochs, 9-12 Uhr
Kursort: ZBBS e.V. Sophienblatt 64a (3. Etage), 24114 Kiel

Mathematik Fortgeschrittene (ab 6.Klasse)
Start: 19.07.2021 / Ende: 30.07.2021
Kurszeiten: Montags, Mittwochs und Freitags, 9-12h
Kursort: ZBBS e.V. Sophienblatt 64a (3. Etage), 24114 Kiel

Deutsch “Berufliche Sprache”
Start: 07.07.2021 / Ende: 28.07.2021
Kurszeiten: Mittwochs, 15 bis 17:30h
Kursort: ZBBS e.V. Sophienblatt 64a (3.Etage), 24114 Kiel

Englisch Grundkurs
Start: 12.07.2021 / Ende: 23.07.2021
Kurszeiten: Montags, Dienstags und Donnerstags, 15 bis 17:30h
Kursort: ZBBS e.V. Sophienblatt 64a (3.Etage), 24114 Kiel

Außerdem freuen wir uns auf Gemeinschaftsaktivitäten mit Sport, Spaß und Ausflügen!

Wir haben noch ein paar Plätze frei.

Anmelden könnt ihr euch per E-Mail bei Enno Schöning (schoening@zbbs-sh.de) oder Stefanie Röpke (roepke@zbbs-sh.de).

Posted on

Neuer Computer-Kurs ab dem 19.06.

MIA – Digitales Empowerment für Frauen
Die MIA-Kurse richten sich an Geflüchtete und andere Frauen mit Migrationsgeschichte ab 16 Jahren, die bisher an keinen oder nur geringen Integrationsmaßnahmen teilgenommen haben.

Die Kursinhalte richten sich nach den Interessen und Bedürfnissen der Teilnehmenden. Das könnte zum Beispiel folgende Themen sein:

  • Vermittlung von ersten Computer-Kenntnissen (Windows, Word, E-Mail-Programmen)
  • digitale Kommunikation mit den Behörden
  • Sicherheit im Internet

Kursstart am 19.06.2021 (erstmals 12.06.2021) , Unterrichtszeit samstags von 12:00 – 16:00 Uhr

Kursort: ZEIK (Zentrum für Empowerment und Interkulturelle Kreativität), Elisabethstraße 68, 24143 Kiel

Anmeldungen: direkt beim ZEIK per E-Mail an info@zeik-kiel.de oder Telefon 0431 23939330

Die Teilnahme am Kurs ist nur möglich mit einem negativen Corona-Test (maximal 24 Stunden alt)! Alternativ muss ein Nachweis über eine vollständige Impfung vorgelegt werden (2x geimpft oder Genesener mit 1 Impfung) oder als Genesener nach einer Covid-Erkrankung (die Infektion muss mindestens vor 1 Monat und darf maximal vor 6 Monaten gewesen sein).

Posted on

Appell: Abschiebungen sofort stoppen!

Wir als ZBBS haben den Aufruf “Für ein sofortiges Abschiebungsmoratorium aufgrund der Covid-19-Pandemie” bereits unterzeichnet. Wir appellieren mit vielen Anderen an die Politiker*innen im Bundestag und in den Landtagen:
HALTET EIN UND STOPPT DIE ABSCHIEBUNGEN WÄHREND DIESER GLOBALEN KRISE.

  •  Gebt Geflüchteten eine sichere und menschenwürdige Unterbringung.
  • Schließt die Massenunterkünfte. Erlaubt ihnen Ausbildung und Arbeit und stellt Euch nicht den Grundsätzen von Gleichbehandlung und Chancengleichheit entgegen!
  •  Nutzt die Zeit eines Moratoriums, um eine bessere und humanitäre Asylpolitik mit fairen Asylverfahren zu konzipieren, welche wirklich allen Schutz bieten, die ihn brauchen, welche Integration mit Bleiberecht verbindet.“

Mitte Juni tagt wieder die Innenminister-Konferenz. Es wäre wichtig, dass wir bis dahin viele Unterschriften sammeln. Hier könnt ihr unterschreiben: https://abschiebungsmoratorium.de/

Posted on

Migrations- und Integrationspolitik in Schleswig-Holstein neu denken

Mit 19 weiteren Expert*innen aus der schleswig-holsteinischen Zivilgesellschaft haben wir in vier Fachgesprächen neue Ideen für die Migrations- und Integrationspolitik in Schleswig-Holstein entwickelt. Die Ergebnisse dieser Fachgespräche sind die Grundlage eines Impulspapiers der Friedrich-Ebert-Stiftung. Ohne Anspruch auf Vollständigkeit unterbreitet das Papier Vorschläge für Fragen der Asylpolitik, der Zugänge zu Bildung und Arbeit, der Antidiskriminierung und Teilhabeförderung sowie der Zugänge zu Gesundheitsdiensten.

Die Impulse und Vorschläge für diese Aufgabenfelder wurden in den Fachgesprächen diskutiert und mehrheitlich für sinnvoll erachtet. Das bedeutet nicht, dass stets alle allem zugestimmt haben.

Hier die ausführlichen Impulse des Exper*innenkreises der Friedrich-Ebert-Stiftung zum Nachlesen: http://library.fes.de/pdf-files/dialog/17857.pdf

Einige der wichtigsten Punkte hier in der Kurzfassung: Continue reading “Migrations- und Integrationspolitik in Schleswig-Holstein neu denken”