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Kundgebung ‘Don’t forget Afghanistan’ in Kiel

Am 28.01.2022 haben wir eine Kundgebung mit dem Bündnis “Don’t Forget Afghanistan” (mit der @seebruecke_kiel) an der Kiellinie vor dem Landtag mit etwa 60 Teilnehmenden abgehalten. Mit Rede- und Musikbeiträgen machten wir auf die Lage der zurückgelassenen Menschen in Afghanistan aufmerksam.

Die afghanische Menschenrechtsaktivistin Shamsia Azarmehr sprach zu den Anwesenden: “Menschlichkeit kennt keine Grenze. Wir sollten als Menschen nicht vergessen, dass die Frauen in Afghanistan unsere Stimme brauchen. Wenn wir an Menschenrechte glauben, dann wissen wir wohl, dass die Menschenrechte abgesehen von Hautfarbe, Herkunft, Sprache etc für alle Menschen gelten. Zumindest sollte das so sein. Menschrechte sind unverhandelbar! Wie können die europäische Länder in Oslo mit den Terroristen zusammensitzen, während Aktivist*innen in Afghanistan im Gefängis sitzen?!”

Mit bewegenden Worten machte außerdem Lava auf die gefährliche Lage von queere Menschen in Afghanistan aufmerksam und forderte grenzenlosen Schutz für die LGBTQI+ Community. Mit einem spontanen Redebeitrag richtete die Afghanin Farangis ihre Worte an die Zuhörenden und fragte: “Habt ihr Afghanistan vergessen?”

Mit unserer Aktion und unserem Projekt wollen wir genau das verhindern und fordern: “Don’t forget Afghanistan!”

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Afghanistan: PRO ASYL – Untätigkeitsklage gegen Bundesregierung

Sechs Monate nach der Machtübernahme der Taliban in Afghanistan befinden sich noch immer Tausende ehemalige deutsche Ortskräfte im Land. Sie gelten als „Kollaborateure“, werden bedroht und verfolgt, gefoltert und ermordet. Auch ihre Angehörigen befinden sich in akuter Lebensgefahr. Entgegen aller Zusagen seitens der Bundesregierung bleibt diese untätig und spielt die Gefährdungslage durch unfassbare Aussagen herunter. So behauptete das Bundesentwicklungsministerium (BMZ) am 20. Januar, dass sich eine zielgerichtete Verfolgung von afghanischen Ortskräften nicht bestätigt habe – während die Realität sich ganz anders darstellt und auch die Vereinten Nationen angeben, dass „mehr als hundert ehemalige Regierungsmitarbeiter*innen und Ortskräfte der internationalen Truppen“ seit vergangenem August getötet wurden.

Obwohl es in Deutschland sogenannte Ortskräfteverfahren gibt, um diese Menschen zu retten und die Bundesregierung dadurch selbst eingesteht, dass verfolgte Menschen aufgenommen werden müssen, bleibt sie weitgehend untätig, verharmlost die Lage oder versucht, durch absurde Unterscheidungen die Gruppe derer, die in Deutschland aufgenommen werden müssen, möglichst klein zu halten. So zum Beispiel, indem eine Bereitschaft zur Aufnahme von Ortskräften gezeigt wird, die einen Arbeitsvertrag hatten, nicht aber für die Menschen mit Werksverträgen. Als würden die Taliban hier einen Unterschied machen.

PRO ASYL hat nun erklärt, juristisch gegen die Untätigkeit der Bundesregierung vorzugehen und die Klagen einiger Betroffener zu unterstützen, um für sie endlich Aufnahmezusagen zu erwirken.

Wir, die ZBBS e.V., unterstützen die Klage von PRO ASYL und rufen die Bundesregierung auf, endlich ihrer Verantwortung nachzukommen alle und alle Betroffenen und ihre Familien schnell, unbürokratisch und dauerhaft in Sicherheit zu bringen . Es geht hier nicht um einen Gnadenakt sondern um verfassungsrechtliche Schutzpflicht!

Auf der Website von PRO ASYL findet ihr weitere Informationen:

Interview mit Rechtsanwalt Matthias Lehnert über die Hintergründe der Klage gegen die Bundesregierung:

Unterzeichnet die Petition von PRO ASYL Afghanistan: Retten statt Reden – Weitere Aufnahme JETZT!

Afghanistan: Wie lange wollt ihr noch lügen? – Warum die Aussagen des BMZ falsch sind

dontforgetafghanistan.de

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Gedenkkundgebung in Kiel 2 Jahre nach dem rassistischen Anschlag in Hanau

 

19. Februar 2022, 13 Uhr –
Holstenfleet in Kiel

 

Aufruf des Runden Tisch gegen Rassismus Kiel:

Wir trauern und erinnern uns. An Ferhat Unvar, Hamza Kurtović, Said Nesar Hashemi, Vili Viorel Păun, Mercedes Kierpacz, Kaloyan Velkov, Fatih Saraçoğlu, Sedat Gürbüz und Gökhan Gültekin.

Am 19. Februar 2020 wurden sie von einem deutschen Rassisten ermordet.

Die Angehörigen der Opfer und ihre Unterstützer*innen in der Initiative 19. Februar Hanau rufen uns alle auf, an diesem Tag wiederum deutlich sichtbar an ihrer Seite zu stehen und die Namen der Opfer unvergessen zu machen:

„Ihre Namen sollen erinnern und mahnen, den rassistischen Normalzustand im Alltag, in den Behörden, den Sicherheitsapparaten und über all zu beenden. Der rassistische Anschlag war auch ein Ergebnis der rechten Hetze von Politiker:innen, Parteien und Medien. Behörden und Sicherheitsapparate haben ihn durch ihre strukturelle Inkompetenz und Ignoranz weder verhindert noch aufgeklärt. Das ist das Zusammenspiel, das in den Handlungen Einzelner ihre mörderische Zuspitzung und Folge findet, und damit sind rechte Terrorakte niemals Einzeltaten. Schluss damit! Damit wir keine Angst mehr haben müssen, muss es politische Konsequenzen geben. Rassismus, egal in welcher Form, darf nicht mehr geduldet, verharmlost oder ignoriert werden. Wir geben keine Ruhe!“

Dem schließen wir uns an: Wir stehen zusammen und kämpfen gemeinsam.

Gegen die Angst. Für das Leben. Erinnern heißt verändern!

Kommt zur Gedenkkundgebung am 19.2.2022, 13 Uhr, Holstenfleet in Kiel!

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Neues ZBBS-Projekt: Wissen’sWert

Neues Bildungsprojekt für junge Menschen ab 12- 18 Jahre

“Ich gehöre dazu. Was und wie kann ich mitgestalten?”
Wissen´sWert: Verstehen – Bewerten – Handeln

Das innovative Projekt „Wissen’sWert“ entstand in Anlehnung an das Projekt “Öffnung der Familie”. Es richtet sich an Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre und hat die Förderung von Bildungs- und Identitätsprozessen zum Ziel
Junge Menschen, die zwischen unterschiedlichen Kulturen aufwachsen, stehen in einem Spannungsfeld. Die Besonderheit des Projekts besteht darin, dass ihre Eltern ebenfalls bei der “Öffnung der Familie” teilnehmen. Hier setzt das Projekt „Wissen´sWert“ an. Es bietet den jungen Menschen die Möglichkeit, sich mit Themen wie Demokratie, Kinderrechte, Gewaltfreie Kommunikation, sexuelle Aufklärung, Umwelt und Bildungswege mit pädagogischer Anleitung auseinanderzusetzen. Innerhalb einer Familie kann so eine Grundlage für einen offenen Austausch geschaffen werden. Dadurch können sie gestärkt werden und ihre eigene Position in der Familie finden. Das Projekt bietet diesen jungen Menschen auch den Raum, ihre Erfahrungen untereinander zu teilen und zu erfahren, dass sie damit nicht alleine stehen.
Bei Ausflügen und Exkursionen lernen sie Möglichkeiten der Teilhabe am gesellschaftlichen Leben
kennen und finden Zugänge zu Anlaufstellen, neuen Orten und neuen Erfahrungen. Dadurch werden sie in ihrer Identitätsentwicklung und in ihrem Selbstwertgefühl gestärkt.
Wir freuen uns sehr, dass nun die Öffnung der Familie konsequent weitergeführt werden kann.

weitere Infos (auch mehrsprachig) unter https://zbbs-sh.de/projekte

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Aktualisierte Auflage der Broschüre “Härtefallanträge in Schleswig-Holstein”

Menschen, die eine Duldung haben und deren Asylantrag abgelehnt worden ist, können einen Härtefallantrag stellen. Oftmals ist dies eine Chance in Deutschland zu bleiben. In einem Härtefallantrag beschreiben die Antragsteller*innen, warum sie in Deutschland bleiben wollen und warum eine Abschiebung für sie eine besondere Härte wäre. Diesen Antrag zu schreiben bedeutet viel Arbeit und Aufwand. Deshalb haben Kolleg*innen von der ZBBS eine Broschüre zum Thema Härtefallanträge erstellt. Sie gibt einen Überblick darüber:

– wann man einen Härtefallantrag stellen kann,
– wie der Prozess abläuft,
– welche Unterlagen dazu gehören
und wer weiterhelfen kann.

Hier finden Sie die Broschüre zum Download.

Anwälte und Migrationsberatungsstellen können bei der Erstellung des Härtefallantrags unterstützen. Leider können wir aktuell nur Menschen, die in Kiel leben, zu diesem Thema beraten

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Landesfördermittel für Beratungsnetzwerk Alle an Bord!

Seit Januar 2022 unterstützt das Beratungsnetzwerk Alle an Bord! – Perspektive Arbeitsmarkt für Geflüchtete (PAM) Geflüchtete durch kostenlose, umfassende Informationen, individuelle Beratung und Vermittlung sowie arbeitsmarktbezogene Sprachtrainings beim Weg in den Arbeitsmarkt.
Alle an Bord! knüpft an die Erfahrungen des Vorläuferprojekts Alle an Bord! – Netzwerk zur arbeitsmarktlichen Integration Geflüchteter in Schleswig-Holstein an, das bis Ende 2021 Geflüchtete bei der Integration in den Arbeitsmarkt unterstützt und mit dazu beigetragen hat, dass die Anzahl sozialversicherungspflichtig beschäftigter Geflüchteter in Schleswig-Holstein von 2500 (Anfang 2016) auf fast 15000 (Mitte 2021) angestiegen ist. Zwischen Ende 2017 und 2021 sind insgesamt 2.580 Teilnehmende erreicht worden – darunter ein Drittel Frauen.

Das Beratungsnetzwerk ist in sieben Kreisen und einer kreisfreien Stadt mit Beratungs-, Coaching- und Unterstützungs­angeboten aktiv. Ergänzend zu den Regelsprachkursen bietet das Netzwerk arbeitsmarktbezogene Sprachtrainings in kleinen Gruppen und Online-Formaten an. Darüber hinaus stellt das Netzwerk Fachinformationen bereit und beteiligt sich überregional und regional an Informationsveranstaltungen für Geflüchtete, Institutionen, Beratende und Ehrenamtliche.

Das Land Schleswig-Holstein unterstützt nun die Arbeit des Beratungsnetzwerks für die kommenden drei Jahre mit dreieinhalb Millionen Euro. Die Fördermittel für das Projekt, das ein Gesamtvolumen von vier Millionen Euro umfasst, stammen aus dem Landesprogramm Arbeit, davon rund 1,5 Millionen aus dem Europäischen Sozialfonds Plus (ESF+).

Das Netzwerk will nach eigenen Angaben bis 2024 insgesamt mindestens 1.500 Teilnehmende erreichen und rechnet damit, dass ein großer Teil in einen Arbeits- oder Ausbildungsplatz, ein Praktikum, eine Einstiegsqualifizierung oder andere Formen berufsbezogener Qualifizierung vermittelt werden kann.

Neben dem Paritätischen und der ZBBS sind weitere Partner im Netzwerk der Flüchtlingsrat Schleswig-Holstein e.V., Umwelt Technik Soziales e.V., Handwerkskammer Lübeck, Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaft Flensburg mbH und der Kreis Schleswig-Flensburg.

weiter Infos zu Alle an Bord!

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Öffnung der Integrationskurse für Menschen aus Afghanistan

Die Bundesregierung reagiert auf die Situation der Menschen aus Afghanistan, die mit einer Aufenthaltsgestattung in Deutschland leben (also im Asylverfahren sind):

Ab dem 17.01.2022 können Sie einen Antrag zur Teilnahme am Integrationskurs stellen. Suchen Sie dazu bitte einen Sprachkursträger für Integrationskurse auf und stellen mit den Mitarbeitenden einen Antrag auf Zulassung zum Integrationskurs. Erfahrungsgemäß dauert die Bearbeitung oft mehrere Wochen. Wenn Sie die Bewilligung haben, können Sie sich einen Sprachkursträger (Schule) aussuchen.

Für Menschen mit einer Duldung zählt diese neue Regel leider nicht.

Personen mit einer Duldung, die einen Alphabetisierungskurs oder einen A1-Kurs suchen, können sich Freitags, 10-11 Uhr in der ZBBS e.V. (Sophienblatt 64, 3.OG) für einen STAFF.SH-Kurs anmelden.

Wenn Sie nicht in Kiel leben, sprechen Sie bitte mit der örtlichen Volkshochschule.

Personen mit einer Duldung können aber auch einen berufsbezogenen Deutschkurs machen (Berufsbezogene Sprachkurse gibt es erst ab dem Niveau A2 und B1). Sprechen Sie dazu bitte mit der Arbeitsagentur.

Hier der Flyer auch auf Dari zum Download

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Ausschreibung Sprachtraining

Honorarkräfte (m/w/d) für das Projekt „Dabei sein! – arbeitsmarktliches Sprachtraining für Geflüchtete


Die Zentrale Bildungs- und Beratungsstelle für Migrant*innen sucht Unterstützung durch Honorarkräfte (m/w/d) im Projekt „Dabei sein – arbeitsmarktliche Sprachtrainings für Geflüchtete“ im Rahmen des „Beratungsnetzwerks Alle an Bord! – Perspektive Arbeitsmarkt für Geflüchtete“. Das Projekt richtet sich an geflüchtete Menschen, diese werden auf den Arbeitsmarkt sprachlich relevant vorbereitet, empowert und geschult. Dies erfolgt anhand von praktischen Übungen zum Sprachstanderhalt und zur Sprachstanderweiterung. Das Projekt „Dabei sein – arbeitsmarktliches Sprachtraining für Geflüchtete“ schließt Lücken und schafft konkrete Angebote zur praktischen Erprobung der deutschen Sprache. Eine Teilnahme hat zum Ziel, den Einstieg auf den Arbeitsmarkt vorzubereiten und zu begleiten und einen nachhaltigen Verbleib zu sichern.


Für dieses Projekt suchen wir Honorarkräfte (m/w/d) mit fachspezifischer Expertise, die mit der Zielgruppe und arbeitsmarktrelevanten Inhalten vertraut sind.


Die Sprachtrainings finden an ein bis zwei Tagen in der Woche mit einem Umfang von 2-4 UE in Präsenz an folgenden Orten statt: Bad Oldesloe, Geesthacht, Sandesneben, Bargteheide. Auf Grund der aktuellen pandemischen Entwicklung ist bei Einschränkungen der Präsenzangebote eine Umsetzung zunächst als Onlineangebot angedacht.
Das Projekt hat seinen Standort in Eutin angesiedelt, die Sprachtrainings finden jedoch an den oben genannten Orten statt.


Bei Interesse bitten wir Sie, an uns ein Angebot abzugeben für:

DaZ-Fachkraft (oder vergleichbare Qualifikation) für arbeitsmarktliche Sprachtrainings

Das Projekt hat am 01.01.2022 begonnen und hat eine Laufzeit von 12 Monaten. Wir suchen Honorarkräfte, die bis zum Ende der Laufzeit Inhalte eigenständig vermitteln. Die Beauftragung endet am 31.12.2022.
Wir bitten um Abgabe Ihres schriftlichen Angebotes bis zum 24.01.2022.
Die Mitteilung über einen Zuschlag erhalten Sie zum 25.01.2022


Bitte machen Sie in Ihrem Angebot folgende Angaben:
1. Kostensätze pro Stunde (ggf. pro UE)
2. Vorhandene Referenzen für den jeweiligen Bereich
3. Vorhandene Erfahrungen für den jeweiligen Bereich
4. Verfügbarkeit/ Leistungsbereitschaft.


Wir freuen uns auf Ihr schriftliches Angebot. Sie können dies auch per E-Mail zustellen.
Kommt es zur Beauftragung, schließen wir mit Ihnen einen Honorarvertrag. Dazu benötigen wir u.a. Ihre Qualifikationsnachweise und einen aussagekräftigen Lebenslauf.
Für Rückfragen stehen wir gern zur Verfügung und verbleiben
mit freundlichen Grüßen

Peter Schmiedgen, Projektleitung

Email: schmiedgen@zbbs-sh.de

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Kundgebung: Don’t forget Afghanistan!

Nach dem Rückzug der NATO-Truppen aus Afghanistan im Mai 2021, hat die Taliban Stück für Stück das Land unter ihre Kontrolle gebracht. Durch die chaotischen und viel zu früh beendeten Evakuierungsmaßnahmen der NATO konnten zwar einige Afghan*innen, die auf Listen standen, in Sicherheit gebracht werden, doch es warten noch tausende mehr auf Hilfe. 
Viele haben es erst gar nicht auf die Evakuierungslisten geschafft, obwohl sie besonders gefährdet sind, weil sie sich für ein freies, selbstbestimmtes Leben in Afghanistan stark gemacht haben. Zusätzlich befindet sich das Land in einer großen wirtschaftlichen Krise, die alle Afghan*innen mit Hunger bedroht.
 
Das Leben für die Menschen in Afghanistan ist gefährlich. Afghan*innen, die zurückgeblieben sind oder sich öffentlich gegen die Übernahme einsetzen, werden fernab von Kameras gewaltsam verfolgt, vergewaltigt und hingerichtet. Jede Person, die sich in Sicherheit bringen möchte, begibt sich in eine unkalkulierbare Gefahr. Die, die es aus Afghanistan raus schaffen, sitzen in menschenunwürdigen Lagern an den europäischen Außengrenzen fest. 
 
All das ist aus unserem Blickfeld verschwunden, obwohl die vielen Schicksale aus Afghanistan und die damit verbundene Situation an den europäischen Außengrenzen gerade jetzt unsere Aufmerksamkeit brauchen. Deshalb rufen wir euch auf, zu unserer Kundgebung zu kommen! Wir wollen, dass niemand Afghanistan vergisst, dass niemand wegschaut, dass wir nicht einfach wieder in den Alltag zurückkehren. Wir wollen gemeinsam mit euch dafür kämpfen, dass Menschen in Sicherheit geholt und aufgenommen werden, aus Afghanistan und den Lagern an den europäischen Außengrenzen!
 
Lasst uns am 28. Januar um 14 Uhr am Landtag an der Kiellinie gemeinsam lautstark, solidarisch mit Abstand und Maske fordern: “Don’t forget Afghanistan!”
 
 
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Teilnehmende für neuen Online-Informatik-Kurs gesucht!

Start des neuen ONLINE-Kurses im Projekt “InGe – Informatik für Geflüchtete” am 14.03.2022

Geflüchtete aus ganz Schleswig-Holstein erlangen in dem vom Wirtschaftsministerium geförderten Projekt Kenntnisse in verschiedenen Bereichen der Informatik und der Fachsprache, um ihnen einen erfolgreichen Start in die Ausbildung in der Fachinformatik oder in einen Job zu ermöglichen. Darüber hinaus erhalten die Teilnehmenden Logik- und Bewerbungstraining sowie Einzelcoaching.

Am 14. März 2022 startet ein neuer Online-Kurs mit einzelnen Präsenztagen in Kiel. Teilnehmen können erwachsene Geflüchtete mit Arbeitsmarktzugang, mindestens B1-Niveau und einem guten logischen Verständnis. Vorkenntnisse in der Informatik sind nicht nötig.
Wir möchten besonders Frauen ermutigen, an dem Kurs teilzunehmen.

Bei Interesse bitte melden unter https://eveeno.com/Informatik-fuer-Gefluechtete

Weitere Informationen zu den Kursen stehen auf unserer Projekte-Seite